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Das "Maison Vinette" (Vinette-Haus)

Ganz am Ende der stetig ansteigenden Rue Haute Vaulx, steht ein kleines Häuschen, bei dem es sich um eines der ältesten Häuser von Malmedy handelt. Es wurde wahrscheinlich nach dem großen Brand 1689 erbaut. 1781 wurde es von Jean Vinette, einem armen Schreiner, gekauft.

Heute stellt das „Maison Vinette“ das kleinste Museum der Welt dar, das mit einer echten Besonderheit aufwartet: Man kann es nur von außen besichtigen.

Von der Straße aus ist durch das Fenster ein Schlafzimmer erkennen, das ganz im Stil früherer Zeiten eingerichtet ist und in dem das schwerkranke Fräulein Marie-Thérèse Vinette in seinem Bett liegt.

Diese Szene erinnert an ein Ereignis, das sich ganz unerwartet am 16. Januar 1797 in Malmedy zugetragen hat: Die revolutionstreuen Besatzer aus Frankreich verboten, dass die (katholische) letzte Wegzehrung zu den Kranken gebracht wurde, und so tat sich spontan eine Gruppe von Leuten, zusammen, organisierte eine Prozession mit einem lebenden Schutzschild um den Vikar herum und trotzte dabei sogar Polizisten und Soldaten. So gelangte die ganze Gruppe bis zum Vinette-Haus und das junge Mädchen konnte den letzten Beistand der Kirche erhalten, bevor es dann am 15. April starb.

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