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Das Glockenspiel

Von allen Handwerkern in der Geschichte Malmedys nimmt Martin Legros (1714-1789) mit Sicherheit einen herausragenden Platz ein. Er ist zweifellos einer derjenigen, deren Ruf weit über die Landesgrenzen hinausreicht. Ihm haben wir auch die 35 Glocken des Glockenspiels zu verdanken.

Nach der Zerstörung des alten Musikinstruments bei einem Brand wurden von 1781 bis 1783 35 neue Glocken gegossen. 1952 wurden dann noch fünf weitere kleine Glocken hinzugefügt, um die Reichweite der manuellen Klaviatur zu erhöhen.

Die Konstruktion des Glockenspiel- und des Uhrwerkmechanismus wurde 1786 dem aus Verviers stammenden G.J. Lejoncque anvertraut. Alle Einzelstücke wurden von Hand geschmiedet und kaltgefasst, denn zu dieser Zeit gab es noch keine Schweißung. Umso mehr kann man vor einer solchen Präzisionsarbeit nur den Hut ziehen.

Das Glockenspiel von Malmedy gibt nun schon seit langen Jahren mit seinen Klängen dem Leben der Malmedyer den Rhythmus vor. Es bleibt ein außergewöhnliches Musikinstrument und einer der „verborgenen“ Schätze dieser Stadt.
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