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Empfang Tourismus Die umliegenden Dörfer Géromont - Arimont - Baugnez

Géromont - Arimont - Baugnez

Diese drei bezaubernden Dörfer liegen allesamt an der Landstraße, die von Malmedy aus immer weiter bergauf in die Nachbargemeinde Weismes führt. Dort gibt es besonders hübsche Wohnhäuser zu sehen, die sich hier und dort über die grünen Wiesen verteilen, welche eigentlich den Hauptanteil an der Landschaft in dieser Ecke von Malmedy ausmachen. Wo Sie sich auch befinden, fast überall werden Sie schöne freie Ausblicke genießen können, die nur von Hecken oder majestätischen Bäumen unterbrochen werden. Dabei wird sich sicher auch bei Ihnen dieses Gefühl der Ruhe einstellen, das die zahlreichen Touristen so schätzen, wenn Sie zu Gast in einer der charakteristischen Herbergen, Gästehäuser oder B & Bs sind, die sich in dieser schönen Umgebung bereits etabliert haben. Etwas tiefer gelegen, im bewaldeten Tal der Warchenne, können Sie in einem Hotel und einem Feriendorf diversen Freizeitaktivitäten nachgehen. Ein Campingplatz rundet das vielfältige Angebot für Touristen ab.

Doch die wichtige Rolle, die der Tourismus hier spielt, hindert die Region nicht an einem auch sonst beachtlichen Wirtschaftswachstum, sei es im Gewerbegebiet von Baugnez oder durch die „Carrière de la Warchenne“, die Steinbrüche an der Warchenne. Dieser Betrieb baut Sandstein und Arkosesandstein ab und strebt dessen Verwertung in allen erdenklichen Formen an, vom Baustein über die Straßenschalung, Beton und Beschichtung bis hin zur Gartendekoration. Die Fertigstellung erfolgt hier noch in Handarbeit durch die Steinmetze.

Des Weiteren sind noch erwähnenswert:
-    die kleine Kapelle „St. Henri“ in Géromont,
-    ein Spiel- und Freizeitplatz in Arimont, der von der „Fondation Roi Baudouin“          (König Baudouin-Stiftung) unterstützt wird,
-    und eine Langlaufloipe in Baugnez.

Leider ist der Name Baugnez auch eng mit einem Kriegsverbrechen verknüpft, das sich hier am 17. Dezember 1944 zutrug. Eine Gruppe von 84 gefangen genommenen GIs wurde auf einem Feld unweit der Straßenkreuzung ermordet, an der sich heute ein ihnen gewidmetes Denkmal befindet: das „Mémorial Américain de Baugnez“ (Amerikanisches Denkmal von Baugnez). Nicht weit entfernt vom Ort des Massakers hat Ende 2007 ein neues Museum seine Pforten geöffnet: Das „Baugnez 44 Historical Center“ geht den traurigen Ereignissen von damals auf den Grund und ordnet sie historisch in den breiteren Rahmen der Ardennenoffensive Ende 1944 ein. Das Museum erzählt auf 850 m² in zahlreichen Räumen die Geschichte der Ardennenschlacht mithilfe einer verblüffend realistischen Szenografie. Das Museum ist ganzjährig geöffnet, zugänglich auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer und verfügt außerdem über ein angrenzendes Café-Restaurant.
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