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Der Zweite Weltkrieg

Nach Beginn des 2. Weltkriegs und der Kapitulation Belgiens am Ende des 18 Tage-Feldzugs wird Malmedy ins Dritte Reich eingegliedert. Das hat zur Folge, dass alle Malmedyer in wehrtauglichem Alter ihren Militärdienst in der Wehrmacht leisten und dabei dem Krieg einen hohen Tribut zollen müssen, insbesondere an der Ostfront. Während dieser 5 düsteren Jahre kommen außerdem viele Malmedyer in Konzentrationslagern ums Leben, weil sie ihre Verbundenheit mit Belgien demonstriert haben.

Im September 1944 wird die Stadt von amerikanischen Truppen befreit. Malmedy ist auch der Schauplatz von zwei dramatischen Ereignissen im Laufe der Ardennenschlacht. An der Kreuzung von Baugnez, 4 km südöstlich von Malmedy, metzelt die Waffen-SS am 17. Dezember 1944 mehr als 70 gefangen genommene und entwaffnete amerikanische Soldaten nieder. Dieses Ereignis ist heute unter dem Namen „Massaker von Malmedy“ bekannt. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt fällt die Stadt während der Ardennenschlacht allerdings nicht in die Hände der Deutschen. Die Attacke durch die vom berühmten Otto Skorzeny angeführten Truppen am 21. Dezember 1944 wird von den amerikanischen Truppen, die die Stadt beschützen, zurückgedrängt.
Dafür wird Malmedy aber in den Tagen vom 23. bis zum 25. Dezember 1944 das Opfer einer Bombardierung durch amerikanische Flugzeuge, was zu über 200 Toten in der Zivilbevölkerung führt (die Anzahl der Opfer unter den amerikanischen Soldaten wurde offenbar nie offiziell bekannt gegeben). Der Großteil des historischen Zentrums der Stadt liegt in Schutt und Asche.
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