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Empfang Tourismus Folklore und Karneval St. Martin

St. Martin

Am Abend des 10. November, dem Vorabend des St. Martin-Fests, organisieren drei große Stadtviertel unabhängig voneinander ihr eigenes Feuer zu Ehren dieses sehr geschätzten Heiligen. Der Hl. Martin war Offizier in der römischen Legion, daher wird er in der Regel mit seiner vollen Montur, seinem Helm, seinem purpurnen Mantel und seiner Lanze dargestellt.

Der Ablauf des Fests ist in allen drei Vierteln ähnlich. Am 10. November gegen 18 Uhr formieren sich nach und nach drei Umzüge. Die Kinder tragen stolz eine Laterne, die sie in ihrer Schulklasse gebastelt haben, oder eine Fackel vor sich her und warten darauf, dass die Musiker das Signal geben. Daraufhin setzt sich dann eine lange Lichterschlange in Bewegung, um den Ort zu erreichen, an dem der Scheiterhaufen errichtet wurde. Sie spielen dabei ein mitreißendes Lied: „Lès èveûyes du Sint-Mârtin“ (die „èveûyes“ von St. Martin).

Am Zielort angekommen wird das Feuer am Scheiterhaufen gelegt, während die Musiker aufspielen und um die Glut herum getanzt wird.
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